Mittwoch, 14. August 2013

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Picoult, Jodi & van Leer, Samantha - Mein Herz zwischen den Zeilen

Bildquelle: amazon.de  


























Worum geht´s? 
»Hilf mir« – Deliah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Offensichtlich hat Oliver, der umwerfend gut aussehende Prinz der Geschichte, die Bitte speziell für sie hinterlassen. Und tatsächlich: Schnell stellen die beiden fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Doch das reicht ihnen schon bald nicht mehr aus. Oliver ist schon lange genervt von seinem Märchen, das er immer wieder durchspielen muss, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Und er findet Gefallen an Deliah, die so anders ist als die langweilige Prinzessin Seraphima, die er sonst immer küssen muss. Da ist es doch klar, dass er endlich zu ihr will! Und Deliah: Die hat sich längst Hals über Kopf in ihren Märchenprinzen verliebt. Und ist begeistert von der Idee, Oliver aus dem Buch herauszuholen. Doch wie können die beiden es schaffen, die Grenzen zwischen ihren so unterschiedlichen Welten zu überwinden? (Verlagstext)

Meine Meinung:


Man kann auf jeden Fall schon mal sagen: Diese Geschichte ist definitiv anders!
Anders als vieles was man zuvor schon zu lesen bekommen hat.
Mal angefangen mit der Gestaltung des Buches. Das Cover ist schon ziemlich einladend. Ein absoluter Eye-Catcher und mitunter auch ein Kaufgrund. Das ganze Buch enthält Illustrationen und Schattenbilder, was die Geschichte schön unterstreicht und dazu noch Abwechslung bietet.  
Die Idee, dass sich eine Märchenfigur und eine Leserin ineinander verlieben, finde ich sehr süß. Dabei läuft quasi das Märchen, indem Oliver den Prinzen spielt, parallel zur eigentlichen Geschichte.
Die verschiedenen Sichtweisen werden dazu noch farblich unterschieden. Das Märchen ist in schwarzer Tinte gedruckt, Olivers´ Sichtweise dunkelblau und Delilah´s Perspektive wird in dunklem violett dargestellt.
Ein kleines Manko bei diesem Aufbau gibt es aber schon. Oft wird die Story aus einer anderen Perspektive wiederholt, was für den Leser auf Dauer anstrengend sein kann.
Das Märchen wird regelrecht immer wieder dazwischen geschoben und unterbricht somit die Haupterzählung. Erst am Ende wird deutlich warum dieses Märchen Stück für Stück miterzählt wird.
Obwohl die Idee dahinter sehr, sehr schön ist, muss ich gestehen, dass die Geschichte mich zu Anfang so gar nicht mitreißen konnte. Es zog sich sprichwörtlich wie Kaugummi und das animiert nicht wirklich zum weiterlesen. Mir waren auch die romantischen und gefühlvollen Szenen zu flach und der Funke wollte einfach nicht überspringen. Erst im letzen Drittel kam der Stein ins Rollen. Die Geschichte war weniger vorhersehbar und verbarg einige Überraschungen. Und ganz nach dem Motto dieser Story „Jeder verdient ein Happy End“, finden Oliver und Delilah auch ihr „ungewöhnliches“ Happy End.

Fazit & Bewertung: Sehr hübsche Idee aber mir fehlt das „gewisse Etwas“

3***

Lieblingszitate:  

  • "(...) Ich möchte, dass du eins weißt, Delilah. Du bist jetzt schon das größte Abenteuer meines Lebens." (S.57)
  • "Folgende Wahrheit über die Liebe wird einem immer verschwiegen: Es tut weh, wenn sie einem das Herz bricht." (S.192)

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