Mittwoch, 22. Januar 2014

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Wagner, Elisabeth - Bring mich heim

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Verlag: CreateSpace
Erscheinung: Dezember 2013
Seitenanzahl: 280 
Genre: Drama/Liebe


http://www.randomhouse.de/Buch/Balthazar-Roman/Claudia-Gray/e397483.rhd





Was machst du, wenn dir das Schicksal einen Streich spielt?

Hörst du auf zu atmen?
Hörst du auf zu leben?

Mia dachte, nichts könnte ihr Leben aus der Bahn werfen, bis ein Schicksalsschlag alles veränderte. Freunde, Arbeit, Leben ... das Ich ... Diese Reise sollte sie an ihr Ziel führen. Jedoch rechnete sie nicht mit Samuel. Er stellte ihre Welt auf den Kopf und ließ Mia alles überdenken.
Findet sie ihr Ziel?
Oder hindert sie jemand daran, es zu erreichen? (Klappentext von Amazon.)





» Ich hatte alles, mir ging es gut. «






Für einige wird der Schreibstil der Autorin wohl etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber ich finde ihn sehr authentisch und er hat definitiv Wiedererkennungswert.
Ich jedenfalls finde ihn wunderbar und das schon seit ich „Grenzenlos“ den Debütroman von Elisabeth Wagner gelesen habe.

„Bring mich heim“ hat dazu noch einen ganz speziellen Aufbau was Kapitel und Perspektiven angeht. Die Geschichte geht über gute 3 Jahre und wird aus Mias und Samuels Sicht erzählt.
Damit der Leser aber nicht alles als Rückblende erzählt bekommt und ich denke auch um die Spannung zu erhalten, wird die Geschichte in der Gegenwartsform erzählt. Das wiederum bedeutet für den Leser einige Zeitsprünge. Hört sich jetzt vermutlich kompliziert an aber wenn man das System einmal verstanden hat, ist es ganz leicht.

Die Überschrift eines jeden Kapitels gibt an aus welcher Sicht gerade erzählt wird, wo das ganze stattfindet und in welchem Jahr. So switchen wir mit den Figuren zwischen 2011 und 2013 hin und her und bekommen nur die wirklich wichtigen Ereignisse mit, hautnah.
Zudem bietet uns der Perspektivwechsel auch die Möglichkeit ein und dieselbe Situation aus der Sicht beider Protagonisten zu erleben, was wirklich wahnsinnig spannend ist.

Die Protagonisten Mia und Samuel sind mir gleich ans Herz gewachsen. Mia erleben wir anfangs als lebendige und unbeschwerte junge Frau, die Ziele hat und weiß was sie will. Ein ungeheurer Schicksalsschlag jedoch nimmt ihr alles was sie je geliebt hat. Mia dreht sich um 180 Grad. Sie entzieht sich immer mehr dem Leben und fällt in ein bodenloses Loch. Sie wirkt von Anfang an so realistisch, dass man sie gerne einfach bei der Hand nehmen möchte um sie zu trösten.
Erstaunlich fand ich aber, sie dabei zu beobachten wieder aus diesem dunklen Loch rauszukommen. Mit jedem Lächeln das Mia zustande bringt, ging mir das Herz auf. Keine Ahnung wie es ein fiktiver Charakter schafft, dass man sooo unglaublich mit ihm mitfühlt. Aber Mia erscheint einfach so real, dass man das Gefühl hat vollkommen bei ihr zu sein. Ich hatte nach einer Weile auch ein völlig klares Bild von ihr vor Augen.

Sam kann ich mir optisch nicht ganz so klar vor Augen führen. Dafür hat er einen unglaublich tollen Charakter. Er ist herzlich, geduldig, charmant, sehr aufmerksam und wahnsinnig einfühlsam. Ich mag jetzt gar nicht zu viel über ihn verraten, nur das er wirklich eine ganz wunderbare Figur abgibt.
Von solchen Männern würde ich gern mehr lesen.

Auf den Inhalt der Geschichte mag ich auch nicht näher eingehen. Der Klappentext gibt so wenig preis und das ist auch gut so, denn die Zusammenhänge und das Verhalten der Protas werden erst in den letzten Kapiteln richtig schlüssig. Was ich allerdings sagen kann, ist dass die Geschichte mich in vielerlei Hinsicht oft überrascht hat. Sei es der Verlauf oder das Handeln der Figuren, ich weiß nicht wie oft die Autorin mich sprachlos zurückgelassen hat.
Dadurch das die Charaktere so real erscheinen, habe ich mit ihnen mitgelitten, mich oft dabei ertappt wie mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wurde und mir so manches Mal verzweifelt gewünscht, ich könnte irgendetwas für die beiden tun.






Mia und Sam haben mich völlig begeistert. Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal so emotional gefangen war.
Mias Geschichte hat mich tief berührt und mitunter verzweifeln lassen während Sam so viel Energie und Hoffnung mit sich bringt. Ein wunderbarer Roman über Kampfgeist, Lichtblicke und die Kraft der Liebe. Daher von mir:





1 Kommentar:

  1. Hey Janina :D


    Ahhh das Buch klingt wirklich toll <3.
    Nichts für mich, zwecks nicht mein Genre, aber es liest sich als hättest du ein perfektes Leserlebnis gehabt.Vielt. ist es ja was für Tilly? Scheint Herzschmerzhaft zu sein? Sie verdürckt nämlich gerne Happy-End Tränen.

    Und was mir wieder positiv auffällt: Von einem Indie. ^.^
    Ist zwar schwer, unter den vielen Indies die guten rauszufinden, aber nicht unmöglich.Daher immer klasse, wenn andere Blogger (wie du) nicht nur Verlags Bücher lesen sondern auch solche wie dieses, die genauso gut sind (wenn nicht sogar besser).

    Drücker & Jackhaftes Glitzer für dich dalass

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