Montag, 2. Juni 2014

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Mein "Schluss - nach - 100 Seiten - Statement" (Julianna Baggott - Memento - Die Überlebenden)

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Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus)
Erscheinung: März 2012
Seitenanzahl: 464
Genre: Dystopie
Reihe: 1. Memento-Die Überlebenden
             2. Memento-Die Feuerblume
             3. Memento-Der Neubeginn

             



Eine amerikanische Stadt, neun Jahre, nachdem die Bomben fielen. Majestätisch thront die Kuppel des Kapitols über den Trümmern - in ihr leben die Reinen, die Makellosen. Sie wurden auserwählt, eine neue, bessere Menschheit zu begründen. 

Unten in der Stadt kämpfen alle Übrigen ums Überleben. Auch die 16-jährige Pressia hat es schwer, sich und ihren Großvater durchzubringen. Und dann soll sie auch noch eingezogen werden, um für das grausame Militärregime zu arbeiten, das Angst und Schrecken in der Stadt verbreitet. Als sie den Verschwörungstheoretiker Bradwell kennenlernt, scheint das zunächst ihre Rettung zu sein. Er kennt den Untergrund und hilft ihr, unterzutauchen. Doch dann wird sie erwischt ...  

(Verlagstext)






»Nach langer langer Zeit tritt noch einmal meine 100 Seiten Regel in Kraft.
Diese habe ich mir als Minimum gesetzt bevor ich überhaupt in Erwägung ziehe ein Buch vorzeitig abzubrechen.
Diesmal ging es für mich nicht anders.
Der erste Band der Memento-Trilogie hat mich doch sehr schockiert.
Nicht nur das ich überhaupt Schwierigkeiten hatte mich mit dem Schreibstil der Autorin anzufreunden, war die Atmosphere über diese 100 Seiten durchweg kalt, sehr befremdlich und gewöhnungsbedürftig.
Ich hatte wirklich damit zu kämpfen irgendwie in die Geschichte reinzukommen und es wollte mir einfach nicht gelingen.

Um kurz darauf einzugehen was mich nun so abgeschreckt hat:
Menschen, die mit anderen Lebewesen oder Gegenständen verschmelzen und mitunter zu einer völlig neuen Spezies mutieren, liegt wohl außerhalb meiner Vorstellungskraft. Zumal ich stellenweise dachte in einem abgedrehten Horrostreifen gelandet zu sein.
Die Erzählweise war zudem teilweise mehr als trostlos. Es sterben Menschen auf ganz grausame Weise und irgendwie fehlte da jegliches Gefühl. Ich fand es einfach nur schonungslos entsetzlich.

Normalerweise kann man mich mit einer düsteren Stimmung und einer guten Wagenladung an Spannung vollkommen fesseln, hier allerdings war ich nach den gut 100 Seiten deprimiert und angeekelt. 
Da war leider so gar nichts was mich zum Weiterlesen animiert hätte.

Darum nach gut 100 Seiten abgebrochen «

-Keine Eulen-




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