Dienstag, 23. September 2014

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Lacroix, Maria M. - Das Geheimnis der Feentochter

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Quelle



Verlag: books2read
Erscheinung: Mai 2014
Seitenanzahl: 263
Genre: Fantasy / Erotik






Ohne Zauberkraft wird sie niemals in der magischen Welt der Fay bestehen! Nessya flieht aus den Feenhügeln, der Heimat ihrer Mutter, und glaubt sie für immer verloren – bis der mächtige Sluagh-Fürst Cathal ihren Weg kreuzt. Was will dieser Mann mit dem silberweißen Haar und den metallisch grauen Augen von ihr? Bei seiner erotisch-diabolischen Macht läuft es ihr eiskalt den Rücken hinunter. Als ihre beste Freundin Emma von einem grausamen Unseelie-Prinz in den Síd verschleppt wird, kann Nessya ihm nicht länger entkommen: Cathal bietet ihr an, Emma zu retten. Wenn sie ihm dafür etwas gibt, das er mehr begehrt als alles andere – etwas, das sie weiter gehen lässt, als sie in ihren kühnsten Träumen gedacht hätte.

(Verlagstext)





»Die Frau, die neben ihm im Sand lag, lachte leise, aufreizend.«







Geschichten rund um Feen, Elfen und düstere Kreaturen, die übler und grausamer nicht sein könnten, habe ich hier und da schon gelesen. 
Aber keine wie die von Maria M. Lacroix. 
Fantasievoll gestaltete Figuren mit ganz eigenen magischen Fähigkeiten und Begabungen warten auf den Leser um ihn in eine andere Welt zu entführen. 

Die wohl außergewöhnlichste Magie, die viele dieser Wesen einsetzen können, ist die „sexuelle Anziehungskraft“, mit der sie sowohl Artgenossen als auch Menschen beeinflussen können. Und diese Magie hat es gehörig in sich. 
Weniger des Aktes Willen als der Manipulation wegen, kommt diese Fähigkeit in der Geschichte ziemlich oft zum Einsatz. Sie ist eben mehr als wirkungsvoll und ich denke es gibt weitaus unschönere Methoden seine Opfer „willig“ zu machen. 
Da bleibt es logischerweise nicht aus, dass so manche Szene nur so vor „sexueller Anziehungskraft“ sprüht, es anfängt zu knistern und es ganz schnell ziemlich heiß werden kann. 
Allerdings bekommt auch der Leser zu spüren, inwiefern der Einsatz dieser Fähigkeit als Foltermethode geeignet ist, denn das erotische Feuer brennt und brennt und die Autorin versteht es noch einen Schuss mehr Benzin ins Feuer zu gießen. 

Auch die Protagonistin Nessya weiß welche Folgen das Spiel mit dem Feuer haben kann. Sie ist unter Fays, Seelie wie Unseelie, Sluaghs und dergleichen aufgewachsen. Hat gelernt Magie zu durchschauen und abzublocken. In die Welt der Menschen verbannt, versucht sie die Existenz ihrer Heimat zu verdrängen. Geht jedem magischen Wesen, das sie spürt aus dem Weg. 
Bis sie Cathal, dem Anführer der Sluaghs, begegnet, das wohl sagenumwobendste und am meisten gefürchtete Wesen unter den Fays. Und ich sollte wohl anmerken, dass „sexy“ bei ihm die Untertreibung überhaupt wäre. 

Wenn man zeitweise das Gefühl hat, die Story ist ein langes Vorspiel bis zum Höhepunkt, ist es bei weitem keine plumpe Erotikgeschichte mit Fantasyelementen. Nein, hier gibt es trotz der ganzen feurigen Szenen auch Sinnlichkeit und Handlung. Das der „harte“ dunkle Fürst Nessya seine sanfte Seite zeigt, hat alles Sinn und Zweck. 
Obwohl man Cathal bitte nicht mit dem typischen „harte Schale-weicher Kern“-Typ vergleichen darf. Dafür ist er einfach zu böse. 
Ehrlich gesagt hat mich auch ein wenig gewundert was Cathal für Nessya so interessant macht. Außer seiner mehr als erotischen Ausstrahlung, denn seine rohe Gewalt wird es wohl nicht sein. 

Zudem hatte ich meine Schwierigkeiten die ganzen Geschöpfe auseinanderzuhalten. Ich weiß nicht ob mir der Zauber der sexuellen Anziehung zwischendurch den Kopf vernebelt hat aber er schwirrte zeitweise vor lauter Fays und Seelies und Unseelies. So ganz den Überblick konnte ich noch nicht gewinnen. Aber vielleicht ergibt sich das noch in der Fortsetzung.






Obwohl mir so manche Handlung noch schleierhaft geblieben ist und ich noch nicht ganz den Durchblick habe, hat die Geschichte mich trotzdem gefesselt. 
Was nicht ausschließlich an dem Reiz der Erotik liegt. 
Ich bin gespannt wie es weitergeht






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