Donnerstag, 15. Januar 2015

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Vega, Nicholas - Das Mädchen, das Hoffnung brachte

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Quelle



Verlag: CreateSpace
Erscheinung: Nov 2014
Seitenanzahl: 327
Genre:  All-Age-Fantasy


http://www.amazon.de/Das-M%C3%A4dchen-das-Hoffnung-brachte-ebook/dp/B00P5CNPD2/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1421319940&sr=8-1&keywords=das+m%C3%A4dchen+das+hoffnung+brachte




Die vierzehnjährige Anna ist ein Heimkind. Doch eines Tages begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter. In einer U-Bahn-Station begegnet sie zwei merkwürdigen Menschen: Einem Rollstuhlfahrer, der sich für einen Glückspilz hält, und einem Mädchen, das Insekten isst. Das Schicksal führt die drei in das von der Schließung bedrohte Kinderhospiz Niemalsfern. Um das Hospiz zu retten und ihre Mutter zu finden, betritt Anna die verborgene Welt im Keller von Niemalsfern – einen zauberhaften Ort voller Wunder und Harmonie, aber auch voll dunkler Gefahr. 

 Die phantastische Reise eines einsamen Mädchens auf der Suche nach der Hoffnung.  
 Empfohlenes Lesealter von 12 bis 99.

(Verlagstext)






»Annas Mutter war eine Königin.«






Nicholas Vega verleiht in seinem Roman „Das Mädchen, das Hoffnung brachte“ seiner stummen Protagonistin Anna eine Stimme. 
Anna ist ein Heimkind. Sie kennt keinen sehnlicheren Wunsch als ihre Mutter kennenzulernen und wie es der Zufall so will, möchte ausgerechnet diese sie an einer Bahnhofsendstation treffen. Also haut das 14-jährige Mädchen aus dem Heim ab. 
An besagtem Bahnhof triff Anna allerdings nicht ihre Mutter sondern einen beinlosen Mann im Rollstuhl, ein äußerst sonderbares Mädchen mit schlechtem Benehmen und eine junge Frau, die sich als „Oberste Kanzlerin der Königin“ zu erkennen gibt. 
Anna hat sich schon immer vorgestellt das ihre Mutter eine Königin sein muss, zumindest in ihre Fantasie. Also ist es für sie gar nicht so abwegig, dass die Königin von Niemalsfern ihre Mutter sein könnte. 

Niemalsfern ist die Welt im Keller eines Kinderhospiz, welches todkranke Kinder beherbergt. Während man im Hospiz versucht diese Kinder auf den Tod vorzubereiten und ihnen ein stückweit Hoffnung schenken möchte, droht im Hintergrund die Schließung dieses einzigartigen Ortes und auch Niemalsfern wird von einer seltsamen Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit befallen. 

Der Autor hatte mich schon auf den ersten Seiten mit Sätzen wie: 


 „Leise Menschen werden leicht überhört. Aus diesem Grund müssen sie mit dem Herzen umso lauter reden.“ (S.19 Z.6/7) 
 oder 
„Wenn die Traurigkeit über das Herz siegt, ist alles verloren.“ (S.43 Z.16/17). 

Das die Geschichte emotional werden würde, war spätestens hier nicht mehr zu leugnen. Mit grandiosen, fantastischen Figuren schickt Nicholas Vega den Leser auf Reisen. Dabei ist mir besonders der Kontrast zwischen düsteren, beängstigenden Bildern und fröhlichen, in sämtlichen Farben strahlenden Szenen aufgefallen. Der Autor beherrscht es wirklich seine Leser mit bloßer Sprache abzuholen und in fremde Welten zu versetzen. 
Ein besonderes Highlight der Geschichte war für mich ein mir bereits bekannter Charakter aus dem Vorgängerroman „Der Junge, der Glück bracht“, der die Protagonist auf ihrem Weg begleitet. Dadurch gab es für mich etwas verbindliches zwischen den beiden Romanen obwohl sie thematisch in sich abgeschlossen sind. 
Die Art und Weise wie hier mit dem Thema Krankheit, Hoffnungslosigkeit und Tod umgegangen wird, hat mich echt beeindruckt. Um den Autor zu zitieren: 

„Geschichten, die das Herz verfehlen, sind stumpfe Wörter auf Papier.“ (S.77 Z.1/2) 

und „Das Mädchen, das Hoffnung brachte“ hat mich mitten ins Herz getroffen. In dieser Geschichte liegt soviel Gefühl und Hoffnung.






Mit dieser Geschichte greift Nicholas Vega ein trauriges und oft empfindsames Thema auf und verpackt es mit der hoffnungsvollsten Fantasie, die ich mir vorstellen kann. 


Foto




Kommentare:

  1. Um das Buch tigere ich auch schon herum, aber ich glaube, es ist mir schlicht und einfach zu traurig :(

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    1. Ich glaube da brauchst du dir nicht so große Sorgen machen. Nicholas hat das sehr schön verpackt und letztendlich geht man eher mit einem Lächeln aus der Geschichte.
      ;-)

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  2. Wow, was für ein wundervolles Cover. Auch wenn es traurig ist, so glaube ich doch, dass es mir gefallen wird.

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  3. Hey Janina!

    Uh, der Jack war ja auch so begeistert davon! "Der Junge, der Glück brachte" hatte uns ja schon so weggeflasht! Was soclhe emotionalen Geschichten angeht, da macht dem Nicholas Vega so schnell keiner was vor!

    LG
    Tilly

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  4. Huhu Janina,
    Was für eine schöne Rezi!
    Das Cover ist ja schon ein Traum.
    Kommt direkt auf meine Wuli :-)
    Liebe Grüße vom Lesemonsterchen Dani

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  5. Hey Janina,
    dieses Buch wartet auch noch auf mich! Ich mag den Autor sehr gerne. Er kann, finde ich, so schön schreiben! Hast du auch "Der Junge der Glück brachte" gelesen? Dies war mein erstes Buch von Nicholas Vega! Und der Autor ist auch super sympathisch!
    VLG Conny

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    1. Hey Cornelia,

      ja habe "Der Junge der Glück brachte" auch gelesen. Und das wird von Nicholas Vega auch sicher nicht mein letztes Buch gewesen sein. Ich bin total begeistert von seinen Geschichten <3

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