Freitag, 27. Februar 2015

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Groth, Katharina - Centro: In der Tiefe (Band 1)

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Quelle


Verlag: Qindie
Erscheinung: Februar 2014
Seitenanzahl: 354
Genre: Fantasy-Dystopie

http://www.amazon.de/Centro-Tiefe-Centro-Trilogie-Band-Katharina-Groth-ebook/dp/B00IC3XQ3K/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1424963663&sr=1-1&keywords=centro+in+der+tiefe




Was würdest du tun, wenn etwas in dir erwacht? Und du herausfindest, dass alles, an das du je geglaubt hast, eine Lüge war? 

Das Jahr 2075: Durch ein misslungenes Experiment ist das Überleben auf der Erdoberfläche nicht mehr möglich. Die Strahlung der Sonne hat die Menschheit in die Tiefen verbannt. Die 18-jährige Kay und ihre kleine Schwester leben in der Gesellschaft des Centro. Sie bietet Schutz und Nahrung. Doch der Preis dafür ist hoch. Strenge Gesetze regieren den Alltag in dem modernen Bunker, der von Wissenschaftlern geführt wird. Am Rande der Gesellschaft versucht Kay das Überleben von sich und ihrer kleinen Schwester zu sichern. Als es zu einem Aufstand kommt, gelingt den Mädchen die Flucht in die Tiefen des Gebirges, doch auf das, was sie dort erwartet, waren sie nicht gefasst …  

(Verlagstext)





»Die verkohlten Überreste des einstigen Stadtwaldes rasten an mir vorbei.«






Kay und Marcie sind zwei Schwestern, die als Waisen in Sektor 4 des Centro aufwachsen. Das Centro liegt unterhalb der Erdoberfläche, weil die Sonne bis zu 80° C heiß werden kann und somit kein Überleben an der Oberfläche möglich macht. In dieser neuen Gesellschaft herrscht eine harte und unnachgiebige Führung mit strengen Regeln, da die Ressourcen knapp sind und normales Leben sich dadurch recht schwierig gestaltet. Die härteste Strafe ist der Ausschluss aus der Gesellschaft was einer Todesstrafe gleichkommt. 

Die Angst und Unterwerfung der Menschen ist während des Lesens deutlich spürbar. Die Autorin wählt ihre Beschreibungen sorgfältig zurückhaltend, denn man hat gleich ein Bild von unzähligen Brauntönen vor sich. Ohne großen Schnick-Schnack. Nur das Nötigste. Für die Geschichte ist diese Erzählweise nur von Vorteil. Man fliegt regelrecht durch die Seiten, weil es flüssig und spannend zu lesen ist. 

Aus einem Grund den der Leser erst weitaus später erfahren soll, wird Kay plötzlich von einer Führungsperson gejagt und muss mit ihrer Schwestern fliehen. Mit Hilfe einer fremden Gestalt gelangen die Mädchen in die Felsenstadt. Doch hier beginnt das Unheil erst richtig Gestalt anzunehmen. Sie werden getrennt und Kay wird dazu verurteilt an öffentlichen Kämpfen teilzunehmen. Eine Flucht ist zunächst sinnlos, da in den Tunneln über der Felsenstadt spinnenartige Wesen verirrte Menschen jagen und fressen. Also bleibt Kay nichts anderes übrig als sich den vorbereitenden Trainingsmaßnahmen anzuschließen. 

Ab hier wird es ziemlich rasant. Die Trainingsmethoden sind mehr als hart und menschenverachtend. Die Gewaltbereitschaft unter den Teilnehmerinnen ist erschreckend. Viele junge Frauen, die nicht wie Kay verurteilt worden sind, nehmen freiwillig an den Kämpfen teil. Wie gefühlskalt und brutal sie sich dabei geben, kann einem wirklich Angst einflößen. 
Kays Entwicklung unter den Kämpferinnen fand ich sehr erstaunlich. Während sie zu Beginn sehr zögerlich und zurückhaltend ist und auf Grund der körperlichen und seelischen Belastung unter Alpträumen leidet und augenscheinlich an der Situation zu zerbrechen droht, wird auch sie immer abgestumpfter. Ihr ist bewusst wenn sie keine Möglichkeit findet zu entkommen, wird es mit ihr ein böses Ende nehmen. 
Einige glückliche Umstände machen eine Flucht greifbar jedoch nicht ohne einen hohen Preis zu fordern. Und für Kay offenbart sich eine schreckliche Wahrheit.







„Centro: In der Tiefe“ ist ein spannender Auftakt einer Dystopie-Trilogie. 
Dieser erste Band führt den Leser in eine Welt tief unter der Erdoberfläche und enthüllt grauenhafte Gestalten und Gefahren. 
Das Ende stellt den Leser vor einen riesen Cliffhanger, der mehr als neugierig auf den Folgeband macht. Und ich bin mir sicher dieser wird noch rasanter, noch spannender und noch unheimlicher.  








1 Kommentar:

  1. Huhu Janina,

    Allein das Cover ist ja schon der Hammer!
    Da ich ja Dystopien liebe wandert das Buch nach deiner tollen Rezi direkt auf meine WuLi!

    Liebe Grüße vom Lesemonsterchen Dani

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